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Vielleicht erkennst du dich hier wieder.

Jeder Mensch kommt mit einer ganz eigenen Geschichte. Und manchmal braucht es einen anderen Blick auf das, was gerade festgefahren ist.

Eine innere Blockade

„Ich weiß eigentlich genau, was ich möchte. Aber ich komme einfach nicht ins Tun.“

Eine Frau kam zu mir, weil sie sich seit längerer Zeit innerlich blockiert fühlte. Sie hatte Ideen, Wünsche und konkrete Vorhaben, und trotzdem schaffte sie es nicht, ins Handeln zu kommen. Je länger sie feststeckte, desto größer wurden Frustration, Selbstzweifel und das Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen.

In unserer ersten Begleitung haben wir gemeinsam genauer hingeschaut: Was hält sie zurück? Welche Gedanken und Reaktionsmuster spielen dabei eine Rolle? Und was braucht es, damit wieder Bewegung entstehen kann?

Wir haben rund zwei Stunden intensiv miteinander gearbeitet. Am Ende der Sitzung hatte sie einen klareren Blick auf ihre Situation und konnte wieder konkrete nächste Schritte für sich sehen.

Aus „Ich komme einfach nicht weiter.“

wurde: „Ich weiß jetzt, was mein nächster Schritt ist.“

Ängste und Panik

„Ich weiß doch, dass keine wirkliche Gefahr da ist. Warum passiert es trotzdem?“

Eine beruflich erfolgreiche, gestandene und sehr reflektierte Frau kam zu mir, weil Ängste und wiederkehrende Panikattacken ihren Alltag zunehmend belasteten. Sie verstand vieles rational, und trotzdem reagierte ihr Körper mit Angst und Panik. Genau das war für sie besonders frustrierend.

In unserer Begleitung haben wir zunächst gemeinsam angeschaut, was bei einer Panikreaktion passiert und warum Körper und Gedanken dabei so stark reagieren können. Wir haben persönliche Auslöser und Zusammenhänge betrachtet und anschließend ganz konkret festgelegt: Was kann sie in solchen Situationen tun? Welche Reaktionen können den Kreislauf verstärken? Und welche neuen Handlungsmöglichkeiten kann sie entwickeln?

So entstand neben dem Verständnis vor allem eines: mehr Orientierung und das Gefühl, wieder selbst etwas tun zu können.

Eine belastende Beziehung

„Ich liebe mein Kind. Und trotzdem fühlt sich unsere Beziehung oft so schwierig an.“

In einer Begleitung ging es um die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Die Situation war emotional belastend. Es gab wiederkehrende Spannungen und das Gefühl, immer wieder in ähnliche Muster zu geraten.

Mit Elementen der Aufstellungsarbeit haben wir die Beziehung und die verschiedenen Perspektiven auf die Situation sichtbar gemacht. Dabei ging es nicht darum, Schuld zu suchen oder einen Verantwortlichen zu finden. Sondern darum, Zusammenhänge und eigene Positionen bewusster wahrzunehmen: Was gehört eigentlich zu mir? Was gehört zu meinem Gegenüber? Wo übernehme ich vielleicht etwas, das gar nicht meine Aufgabe ist? Und welche Haltung könnte eine Veränderung ermöglichen?

Durch diese andere Perspektive konnte die Situation neu betrachtet werden. Manchmal verändert sich etwas, wenn wir aufhören, nur auf das Problem zu schauen, und beginnen, das gesamte Muster dahinter zu betrachten.

Mehrere Menschen strecken ihre Hände gemeinsam in die Mitte

Drei Menschen. Drei unterschiedliche Themen.

Eine innere Blockade. Ängste und Panik. Eine belastende Beziehung. Und doch gibt es etwas, das sie verbindet: Sie wollten nicht einfach weiter in ihren bisherigen Mustern feststecken.

Genau dort setzt meine Begleitung an: Verstehen, was passiert. Zusammenhänge erkennen. Neue Perspektiven entwickeln. Und wieder ins eigene Handeln kommen.

Jeder Mensch ist anders. Deshalb lässt sich nicht vorhersagen, wie schnell oder auf welche Weise sich etwas verändert. Aber manchmal braucht es nicht noch mehr Nachdenken. Manchmal braucht es den richtigen Ansatzpunkt, damit wieder Bewegung entstehen kann.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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Die beschriebenen Beispiele beruhen auf individuellen Erfahrungen aus meiner Begleitung. Sie stellen keine Garantie für einen bestimmten Verlauf dar.